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https://krass-ev.de/de/unsere-standorte/krass-vor-ort-lueneburg

KRASS e.V. ist ein Verein, dessen Mutterhaus sich in Düsseldorf befindet mit dem thematischen Fokus Kultur, Kunst und Medien.Es ist ein mobiles Atelier für geflüchtete Kinder und Jugendliche mit Taumaerfahrungen
Insgesamt bildet KRASS ein Netzwerk aus über 10 Standorten deutschlandweit und international.

Unsere Zielgruppe sind sozioökonomisch benachteiligte, bildungsferne Kinder und Jugendliche. Diese sollen die Möglichkeit erhalten, sich in kreativer Art und Weise frei zu entfalten, um besser für die schwierigen Anforderungen ihres späteren Lebens gewappnet zu sein. Dafür möchten wir ihnen soziale Kompetenzen und andere Fähigkeiten mit auf den Weg geben.

Am Standort Lüneburg führen wir seit Januar 2018 in der Igelschule ein künstlerisches Angebot für geflüchtete und nicht geflüchtete Kinder mit Traumaerfahrungen durch.
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Zusätzlich besuchen wir wöchentlich unterschiedliche Gruppen im Alter von 3-18 Jahren in den Gemeinschaftsunterkünften mit jeweils 1-2 Fachkräften aus der Kunsttherapie und Kunstpädagogik, ehrenamtlichen Helfern, Praktikanten und integrieren auch erwachsene geflüchtete Menschen in unser Team.
Wir kooperieren mit weiteren Vereinen, Schulen und Institutionen, um integrativ und nachhaltig zu wirken.
Im Laufe der vergangenen 2 Jahre sammelten wir viele Erfahrungen und evaluierten unsere Arbeit ständig. Als Resultat möchten wir dort ansetzen, wo wir einen großen Bedarf an Unterstützung und künstlerisch-therapeutischer Hilfe feststellten.
Dafür nahmen wir Kontakt mit weiteren Schulen und mit einer Pflegeeinrichtung für traumatisierte geflüchtete und nicht geflüchtete Kinder auf.
Wir möchten mit unserem Team aus zwei Kunsttherapeuten und zusätzlichen Helfern kleinere Gruppen-Settings von etwa 5-10 Teilnehmern die Kinder intensiv erreichen, denen so ein Raum für einen Ausdruck von Erlebtem geboten wird. Die bildende Kunst ist ein wichtiges Vehikel, um Kommunikationsbrücken zu überwinden. Nicht nur beim Malen mit verschiedenen Farben, auch beim Plastizieren mit Ton oder Speckstein, werden die Kinder angeregt, etwas Eigenes zu gestalten. An diesem Punkt ergibt sich die Möglichkeit der Selbstwirksamkeit, die Kinder können im Ausprobieren etwas bewegen, haben eine Veränderungsmöglichkeit in der Hand.  Sie werden von uns in diesem Prozeß emphatisch begleitet, Themen wie Ausdauer, Selbstbewusstsein, Veränderung des Blickwinkels und Motivation sind tragende Pfeiler unserer Arbeit.
So können wir sie in ihrer Situation stabilisieren, um sie für den Alltag und weiterhin belastenden Umstände zu stärken.
Wenn wir unser Projekt kontinuierlich in Kooperation mit den Lehrern durchführen, kann sich auch eine Rückwirkung zum schulischen Verhalten und Miteinander einstellen.
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