Im Religionsunterricht an der Igelschule stehen ganzheitliche Methoden im Vordergrund. Wir bieten Unterrichtsinhalte also so an, dass Kinder sich sinnorientiert mit ihnen auseinandersetzen können. Wir halten uns an den Pädagogen Pestalozzi: Es geht uns um die Bildung von Herz, Hand und Verstand gleichermaßen, um die Ausbildung von Einstellungen und Haltungen, die einer Sinnsuche förderlich sind und religiöse Fragestellungen, Erfahrungen und Deutungen möglich machen.
Unterschiedlichste Methoden eignen sich für einen solchen ganzheitlichen Unterricht besonders gut:
Stilleübungen, Phantasiereisen,
Interaktionsspiele (z.B. Vertrauensspiele),
Szenisches Spiel, Standbilder,
Lieder,
Verklanglichungen,
Einsatz vielfältiger Bilder,
gestalterisches Arbeiten mit Farben und Materialien (Ton, Malen mit Zuckerkreide,...)
Schreibgespräche
Arbeiten mit Stabpuppen

Besonders gute Erfahrungen haben wir gerade im 1. und 2. Schuljahr mit der Kettmethode, die auf Franz Kett zurückgeht, gemacht: Bei dieser Methode gestalten Kinder mit verschiedenen Materialien (Tüchern, Figuren, Legekärtchen, Steinen, Federn, usw.) v.a. zu biblischen Geschichten Bodenbilder.
Die Erzählung der Geschichte wird verlangsamt und visualisiert. Das ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit dem Erzählten und bietet gerade kognitiv schwachen Schülern die Möglichkeit, aktiv am Religionsunterricht teilzunehmen.
Darüber hinaus wird die Darstellung plastisch. Die Kinder begreifen das Erzählte - im wahrsten Sinne des Wortes.
Bild "lebenzurzeitjesu.jpg"
Die Schüler werden zunehmend empathischer, denn sie legen so genannte Gefühlstücher auf die handelnden Figuren der Geschichte. Über die verschiedenen Farben dieser Tücher können die Schüler die Emotionen der Figuren ausdrücken. Bild "brennenderdornbusch.JPG"
Durch kontinuierliches Sammeln von Materialien können wir im Unterricht inzwischen auf einen großen Koffer mit Legematerial zurückgreifen. Die Bildergalerie "" gibt einen Überblick.
(Vrielmann)
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